Ordination Dr. Sir Andreas
Gynäkologie & Geburtshilfe Senologie & Reproduktionsmedizin Fürstenstrasse 5 A - 5400 Hallein
Tel.: +43 664 1330364 Fax.: +43 (0)6245 78777-14 @: dr.sir@a1.net
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Kaiserschnitt
Laut dem römischen Schriftsteller Plinius leitet sich der Name „Caesar“ daraus ab, dass der erste Träger dieses Namens aus dem Mutterleib geschnitten wurde (von lat. „sectio caesarea“ = cäsarischer Schnitt). Da aus „Caesar“ der Begriff Kaiser entstand, wurde analog aus der sectio caesarea der Kaiserschnitt. Bis ~ 1500 n.Chr. endete ein Kaiserschnitt immer mit dem Tod der Mutter. Nachher gibt es Berichte über erfolgreiche Schnittentbindungen. Erst in der moderneren Zeit mit Einführung der Keimfreiheit bei Operationen wurde die Sectio zu einem „sicheren“ Eingriff. Heute wird im deutschen Sprachraum fast jedes dritte Kind per Kaiserschnitt entbunden. Die Rate hat sich seit 1991 verdoppelt! Dies hat aber keinesfalls die Verdoppelung von pathologischen Geburtsverläufen als Ursache, vielmehr zeichnete sich in den letzten Jahrzehnten ein sozialer und medizinforensicher Wandel ab. Einerseits steigt das Alter der Erstgebärenden und damit die Zahl der Risikoschwangerschaften und hierdurch die der Kaiserschnitte, anderseits streben Frauen oft selbst nach der “schmerzfreien” Geburt, die sich logistisch besser in der heutigen Hektik planen läßt (Wunschkaiserschnitt). Der Geburtshelfer wiederum will Sicherheit, nachdem in der vergangenen Zeit der forensische Druck mir drohenden hohen Strafen stark zugenommen hat. Ein Teufelskreis? Ja, gewiss, doch den gilt es zu durchbrechen: immer mehr Experten warnen, dass der Kaiserschnitt mehr Nachteile für Mutter und Kind mit sich bringt, als bisher angenommen. Dass die Sectio für die Mutter eine 3fach so hohe Gefährdung bedeutet wie die normale Geburt ist schon lange bekannt, erst in jüngerer Zeit häufen sich jedoch die Daten, dass Kaiserschnittkinder auch deutlich mehr Probleme mit der Anpassung an die Außenwelt haben im Vergleich zu Normalgeborenen. Das Immunsystem ist geringer geprägt, die Bindung zu der Mutter erschwert, sogar Diabetes soll in der Gruppe der Kaiserschnittkinder häufiger sein. Lesen Sie hier mehr! Der Kaiserschnitt ist oft notwendig und dies häufiger als früher - dies ist eine medizinische Tatsache. Dass die heutigen Raten jedoch nicht diese Notwendigkeit widerspiegeln ist die andere! Die steigenden späten Komplikationszahlen lassen den Ruf nach einer Senkung der Kaiserschnittrate unter 20% immer lauter werden. Dies kann nur durch umfassende Aufklärung der werdenden Mutter und durch Sie selbst entschieden erreicht werden!
Kaiserschnitt Fortsetzung Kaiserschnitt Fortsetzung
Ordinationszeiten: Mi 15-20 Uhr außerordentlich: Fr / Sa (siehe Doctena)
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Kaiserschnitt
Laut dem römischen Schriftsteller Plinius leitet sich der Name „Caesar“ daraus ab, dass der erste Träger dieses Namens aus dem Mutterleib geschnitten wurde (von lat. „sectio caesarea“ = cäsarischer Schnitt). Da aus „Caesar“ der Begriff Kaiser entstand, wurde analog aus der sectio caesarea der Kaiserschnitt. Bis ~ 1500 n.Chr. endete ein Kaiserschnitt immer mit dem Tod der Mutter. Nachher gibt es Berichte über erfolgreiche Schnittentbindungen. Erst in der moderneren Zeit mit Einführung der Keimfreiheit bei Operationen wurde die Sectio zu einem „sicheren“ Eingriff. Heute wird im deutschen Sprachraum fast jedes dritte Kind per Kaiserschnitt entbunden. Die Rate hat sich seit 1991 verdoppelt! Dies hat aber keinesfalls die Verdoppelung von pathologischen Geburtsverläufen als Ursache, vielmehr zeichnete sich in den letzten Jahrzehnten ein sozialer und medizinforensicher Wandel ab. Einerseits steigt das Alter der Erstgebärenden und damit die Zahl der Risikoschwangerschaften und hierdurch die der Kaiserschnitte, anderseits streben Frauen oft selbst nach der “schmerzfreien” Geburt, die sich logistisch besser in der heutigen Hektik planen läßt (Wunschkaiserschnitt). Der Geburtshelfer wiederum will Sicherheit, nachdem in der vergangenen Zeit der forensische Druck mir drohenden hohen Strafen stark zugenommen hat. Ein Teufelskreis? Ja, gewiss, doch den gilt es zu durchbrechen: immer mehr Experten warnen, dass der Kaiserschnitt mehr Nachteile für Mutter und Kind mit sich bringt, als bisher angenommen. Dass die Sectio für die Mutter eine 3fach so hohe Gefährdung bedeutet wie die normale Geburt ist schon lange bekannt, erst in jüngerer Zeit häufen sich jedoch die Daten, dass Kaiserschnittkinder auch deutlich mehr Probleme mit der Anpassung an die Außenwelt haben im Vergleich zu Normalgeborenen. Das Immunsystem ist geringer geprägt, die Bindung zu der Mutter erschwert, sogar Diabetes soll in der Gruppe der Kaiserschnittkinder häufiger sein. Lesen Sie hier mehr! Der Kaiserschnitt ist oft notwendig und dies häufiger als früher - dies ist eine medizinische Tatsache. Dass die heutigen Raten jedoch nicht diese Notwendigkeit widerspiegeln ist die andere! Die steigenden späten Komplikationszahlen lassen den Ruf nach einer Senkung der Kaiserschnittrate unter 20% immer lauter werden. Dies kann nur durch umfassende Aufklärung der werdenden Mutter und durch Sie selbst entschieden erreicht werden!
Kaiserschnitt Fortsetzung Kaiserschnitt Fortsetzung
Ordinationszeiten: Mi 15-20h außerordentlich: Fr / Sa